Über uns

Wir hier bei tjabelstünj produzieren friesisches Radio in Kiel. Nordfriesisch wird zwar eigentlich nur an der nördlichen schleswig-holsteinischen Westküste gesprochen, es gibt aber genug Menschen, die Friesisch sprechen und dort nicht (mehr) wohnen. Weil das so ist und weil sich das Leben für die Friesischsprechenden an der Westküste ja auch nicht nur um die Westküste selbst dreht, berichten wir über Themen aus aller Welt und liefern euch Musik-, Buch- und Filmtipps, Hintergrundberichte zu Musik und Popkultur, Berichte zu aktuellen Diskussionen und Einblicke in Lebenswelten, in denen nicht alle von uns stecken.

Zu hören ist unser Programm jeden Mittwoch von 13–14 Uhr auf Kiel FM und jeden Freitag von 9–10 und 15–16 Uhr auf Westküste FM.

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Der Name ‚tjabelstünj‘ (gesprochen etwas zwischen ‚tjabbelstün‘, ‚tschabelstün‘ und ‚tschabbelstünn‘) ist eine Zusammensetzung aus den amrumerfriesischen Wörtern für ‚schwatzen‘ und ‚Stunde‘, also quasi eine Stunde lockere Gesprächsrunde. Und das bringen wir auch rüber mit unseren Beiträgen. Radio wird häufig als Nebenbei-Medium konsumiert. Deswegen bekommt ihr im Programm unsere Beiträge als kompakte Information und könnt sie auf unserer Website noch einmal nachhören, nachlesen und tiefer in das Thema eintauchen. Dazu gibt’s aktuelle Musik, popkulturelle Perlen oder einfach Lieblingslieder der Redaktion.

‚tjapistün‘ und ‚tjåpestün‘ wären übrigens passende Übersetzungen von ‚tjabelstünj‘ für Sölring bzw. Mooring, also für die nordfriesischen Mundarten von Sylt bzw. der Bökingharde. Dass es nicht nur ein Nordfriesisch gibt, spiegelt sich auch in unserem Programm: unsere Beiträge sind auf Sölring, Fering/Öömrang und Mooring – und immer mit deutscher Zusammenfassung.

Unsere Redaktion hat sich an der Uni kennengelernt. Einige von uns studieren hier Frisistik, andere haben es hier studiert. Wir sind aber auch offen für Leute, die nicht Frisistik studiert haben und freuen uns, wenn noch jemand mitmachen möchte. Infos dazu gibt es hier.